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Checkliste E-Mail-Sicherheit

Bei der Auswahl von E-Mail-Sicherheitslösungen für ein Unternehmen sollten in jedem Fall nachfolgende Kriterien beachtet werden:

1. Drei Säulen der E-Mail-Sicherheit

Jede E-Mail-Sicherheitslösung sollte die drei aufgeführten Hauptkomponenten umfassen: Anti-Spam-Lösung, Anti-Virus-Lösung und E-Mail-Firewall.

2. Sicherstellung geschäftsrelevanter E-Mail-Kommunikation

Jede E-Mail-Sicherheitslösung muss gewährleisten, dass eingehende wie abgehende geschäftsrelevante E-Mail-Kommunikation in jeder Situation und auch in Zeiten höchster Belastung sicher und zuverlässig zugestellt wird.

3. Lückenloser Schutz

Die verschiedenen Komponenten müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass sie lückenlose Sicherheit bieten und entstehende Synergien nutzen. Ein Beispiel ist die Nutzung von Anti-Spam-Technologie zur Virenfrüherkennung.

4. Zero False Positives

Wichtigstes Entscheidungskriterium für Spam-Filter ist, dass keine individuellen und ggf. geschäftsrelevanten E-Mails verloren gehen. Ein guter Filter sollte eine False-Positive-Rate von 0,0001 Prozent nicht überschreiten. Eine Erkennungsrate von mindestens 99 Prozent ist vorauszusetzen.

5. Niedrige Systembeanspruchung

E-Mail-Sicherheitslösungen sollten geringe Rechenkapazitäten nutzen, mit großer Geschwindigkeit arbeiten und einen hohen Maildurchsatz gewährleisten.

6. Geringer Administrationsaufwand

Der Administrations-, Wartungs- und Aktualisierungsaufwand für die IT-Abteilung des Unternehmens sollte eine Stunde pro Woche nicht überschreiten.

7. Datenschutz

Bei jeder E-Mail-Sicherheitslösung ist maximaler Datenschutz zu garantieren. Dies gilt beispielsweise für die Datenübertragung zu externen, bei Dienstleistern liegenden Datenbanken, für die auf Kundenwunsch eine Verschlüsselung angeboten werden sollte, aber auch für die Prüfverfahren selbst, die im Idealfall nicht auf den Inhalt der zu untersuchenden E-Mail zugreifen.